"Bike an Bord"




maut1.de gibt Tipps für den sicheren Fahrradtransport





von Stefan Dorner, maut1.de - 30. April 2024

Servus die Wadln! Mit dem Frühling beginnt wieder die Fahrradzeit. Viele machen sich mit dem Auto auf den Weg zu den schönsten Revieren - sei es am Wochenende oder im Urlaub. maut1.de gibt wichtige Tipps für den sicheren Transport Ihrer Fahrräder.

Heck, Dach oder Kofferraum?

Es gibt diverse Möglichkeiten, das Rad mit dem Auto mitzunehmen. Am sichersten und bequemsten ist ein Fahrradträger, den man auf einer Anhängerkupplung am Heck des Fahrzeugs anbringen kann. Dort lassen sich die Räder einfach montieren und sicher befestigen. Zudem merkt man diese kaum während der Fahrt, weil sie wenig Luftwiderstand bieten. 

Wer keine Anhängerkupplung hat, kann seine Bikes mit einem Heckträger transportieren, der am Kofferraum befestigt wird. Nachteil: Die Räder nehmen dem Fahrer die komplette Sicht durch die Heckscheibe. 

Eine weitere Möglichkeit sind Dachträger. Doch gerade bei größeren und schwereren Rädern ist dies beschwerlich und die Montage nur von kräftigen und großen Menschen richtig gut machbar. Zudem sorgen die Räder auf dem Dach für starken Luftwiderstand, der sich auf die Fahreigenschaften und vor allem auch auf den Kraftstoffverbrauch des Autos auswirkt. Vorsicht ist zudem beim Einfahren in (Tief-)Garagen und niedrige Unterführungen geboten: Hier darf man nicht vergessen, dass die Räder auf dem Dach sind. 

Generell gilt: Mit Fahrrädern am oder auf dem Auto sollte Tempo 120 nicht überschritten, vorausschauend gefahren und abruptes Bremsen und Beschleunigen vermieden werden.

Eine weitere Möglichkeit zum Transport von ein bis zwei Rädern ist natürlich der Kofferraum, falls die hinteren Sitzplätze nicht für Mitfahrende benötigt werden. Über die umgeklappte Rückbank kann das Fahrrad eingeladen werden. Hier empfiehlt sich jedoch zwingend, den Innenraum mit Decken auszulegen, um Beschädigungen und Kratzer zu vermeiden. 

Wichtig: Die Räder unbedingt anschnallen oder mit einem Expander befestigen, um sie bei abrupten Bremsvorgängen vor einem Rutschen und Umherfliegen zu schützen. Nachteil des Transports im Kofferraum ist zudem: Nach einer Tour im Regen oder durch Pfützen hebt man danach den Schmutz mit dem Rad ins Auto. 

Fazit: Wem es möglich ist, einen Fahrradträger an einer Anhängerkupplung zu montieren, für den lohnt sich die Anschaffung auf jeden Fall.

Und nun gibt es weitere Tipps zur Befestigung:

Beim Kauf auf die Qualität achten 

Investieren Sie in einen qualitativ hochwertigen Fahrradträger, der für Ihr Auto bzw. Fahrrad geeignet ist. Diese gibt es von zwei bis zu vier Transporthaltern. Hier geben Testberichte einen guten Anhaltspunkt, welches Modell in Frage kommt und die Erfahrung zeigt: Lieber ein paar Euro mehr in ein gutes statt in ein billiges Produkt investieren!

Überprüfen der Befestigung: Stellen Sie sicher, dass Ihr Fahrrad ordnungsgemäß am Fahrradträger befestigt ist. Verwenden Sie zusätzliche Gurte, um das Fahrrad zu sichern und ein Verrutschen während der Fahrt zu verhindern. Schließen Sie die Fahrräder am besten schon bei der Abfahrt ab, um sie vor einem Diebstahl, z.B. bei einer (kurzen Pause) an einer Raststätte zu sichern!

Bei Heckträgern unbedingt immer den Elektronikstecker an der Anhängerkupplung anbringen und vor der Abfahrt Rück- und Bremslichter sowie die Blinker auf Funktionstüchtigkeit überprüfen. 

Wichtig: Es ist Vorschrift, am Heckträger ein Nummernschild zu montieren. Hier kann man entweder das vom Kofferraum ummontieren oder man besorgt ein Ersatzschild, das dauerhaft am Träger bleiben kann (Gibt’s online schon ab 5 Euro). 

Zudem sind in manchen Ländern wie Italien und Spanien Warntafeln Vorschrift. Diese lohnen sich für eine bessere Sichtbarkeit jedoch auch bei uns und kosten nicht viel.

Fahrrad vor Schäden schützen

Verwenden Sie geeignete Schutzhüllen oder Polsterungen, um Ihr Fahrrad vor Kratzern und Beschädigungen während des Transports zu schützen. Gerade bei starken Regenschauern kann sonst Wasser in die Bremsen und Schaltungen gelangen, die dem Fahrrad nicht guttun. Zudem darauf achten, dass die Pedale und Lenker vor mehreren Rädern keinen direkten Kontakt haben. Das sorgt für böse Kratzer. 

Überprüfen Sie regelmäßig den Zustand des Fahrradträgers und der Befestigung, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Ein kurzer Check bei jeder Pause sorgt für eine entspannte Fahrt, ohne ständig an die wertvolle Fracht denken zu müssen! 

In diesem Sinne: Servus die Wadln! 

maut1.de wünscht eine entspannte Fahrradsaison!

Bildnachweise : Headerbild : @ v_tynka/ adobe.stock.com & MTB in Kofferraum @ Soloviova Liudmyla/ adobe.stock.com & Auto mit Heckträger @ v_tynka / adobe.stock.com
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